Wie funktioniert FHEM?

Damit FHEM immer erreichbar ist, sollte das Programm auf einen Computersystem laufen welches durchgängig angeschaltet bleibt. Bei der Betriebssystemauswahl ist man relativ flexibel. FHEM läuft unter Windows, OSX und Linux. Als Host können jedoch auch einige NAS-Systeme oder bestimmte Fritzboxen verwendet werden.

Interessant wurde es jedoch erst mit aufkommen der Einplatinencomputer, wie zum Beispiel der Raspberry Pi. Auf diesem Blog bezieht sich alles auf FHEM im Zusammenhang mit einem Raspberry Pi 2 bzw. Raspberry Pi 3. Jedoch lässt sich alles relativ einfach auf andere System übertragen.

Aber wie funktioniert FHEM überhaupt? In diesem Beitrag möchte ich euch gerne kurz erklären, wie FHEM aufgebaut ist und funktioniert.

FHEM bildet sozusagen den Vermittler zwischen unterschiedlichen Hausautomatisierungssystemen und sorgt software- und hardwaretechnisch, dass alle untereinander kommunizieren können. Dank einer großen Community lassen sich bereist viele System in FHEM einbinden.

Hardwareseitig gibt es Schnittstellenmodule die mit dem Raspberry verbunden werden. Entweder geschieht dies durch USB, Netzwerk (WLAN, LAN) oder über Onboardschnittstellen des verwendeten Systems. Diese Schnittstellen sind notwendig, damit FHEM mit den einzelnen Aktoren und Sensoren kommunizieren kann. Durch eventuelle unterschiedliche Sende- und Empfangs-Frequenzen ist es nötig, für unterschiedliche System jeweils ein separate Hardwareschnittstelle zu installieren.

Softwareseitig stellt FHEM sogenannte Module („Devices“) bereit. Dank der großen Community rund um FHEM, werden diese ständig weiterentwickelt und neue Module implementiert. Ca. 200 Module stehen somit bereits zur Verfügung. Mit diesen Modulen lassen sich dann die Sensoren und Aktoren in FHEM einrichten.

Die eingerichteten Devices lassen sich dann durch das Hinzufügen von Attributen anpassen.

Zusätzlichen zu den Device-Modulen stellt FHEM auch eine Anzahl an Hilfsmodulen zur Verfügung. Zum Beispiel ein Modul um zeitgesteuerte Aufgaben zu realisieren oder Aufgaben abhängig von anderen Events zu starten.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt von FHEM verschaffen. Aber wie bei den meisten Sachen – Learning by Doing. Also klickt euch durch meinen Blog und baut eure eigen Hausautomation auf.

 

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