Raspberry Pi – richtige Portfreigabe für bestimmte Dienste

Bei vielen Projekte mit dem Raspberry Pi ist es sinnvoll, dass der Raspberry von außen erreichbar ist. Damit dies funktioniert muss eine Portfreigabe auf dem Router eingerichtet werden. Je nach Dienst ist ein anderer Port notwendig. In diesem Beitrag möchte ich euch kurz erklären, welche Portfreigabe ihr für welchen Dienst freigeben müsst. Die Bilder sind von einer FritzBox 7490. Die Einstellungen sehen aber bei anderen Router nicht groß anders aus.

Portfreigabe

Auf der FritzBox kann man in der Übersicht sehr gut sehen, welcher Port an welchen Computer freigegeben wurde. In diesem Fall ist es der Port 8083, 22 und 443.

Port 8083

Wie die Bezeichnung es schon verrät, wurde dieser Port freigegeben, damit die FHEM-Weboberfläche von außen erreichbar ist. Wichtig ist dabei, dass die FHEM-Installation mit einem SSL-Zertifikat und einem Passwort abgesichert wurde.

port8083

Port 22

Port 22 wurde freigegeben, damit man sich auch von außen per SSH auf den Raspberry einloggen kann. Des Weiteren wird über den Port 22 auf der verschlüsselte FTP-Zugang bereitgestellt. Somit ist ein Datenaustausch mit dem Raspberry auch von außen möglich. Doch auch hier sollte auf die Sicherheit geachtet werde. Sichert euren Raspberry also vorher ab.

port22

Port 443

Der Port 443 gestattet den Zugriff auf den Webserver des Raspberrys. Hat man zum Beispiel den Cloudspeicherdienst ownCloud auf seinem Raspberry eingerichtet, ist es notwendig dieses Port freizugeben.

port443

 

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