ESP Easy 2.0 – Neue Version vom beliebten ESP Easy

Mein Beitrag zum Thema ESP Easy nun schon etwas her. Aktuell hat sich die Version 2.0 bzw. ESP Easy Mega aus dem Beta-Status verabschiedet und etabliert sich nach und nach zum aktuellen Standard. Ein guter Grund einen neuen Beitrag zur aktuellen Version zu verfassen.

Download von ESP Easy 2.0

Die benötigten Dateien können aktuell von GitHub heruntergeladen werden. Benötigt wird hier die ZIP-Datei (Stand Dezember 2017: ESPEasy_v2.0.0-dev12.zip)  mit den benötigten Firmwares und dem Flash-Tool. 

Nach dem Entpacken des ZIP-Files sieht man sofort die einzelnen Firmwares. Je nach Flash-Größe des verwendeten ESP-Chips und der gewünschten Firmware-Version gibt es ein entsprechendes bin-File. Verfügbar sind bin-Files für folgende Flash-Größen: 1024 Bytes, 4096 Bytes und 1 MBytes (...8285.bin). 

Die von mir oft verwendeten WeMos-D1-Boards verwenden zum Beispiel einen 4096-Byte großen Flashspeicher. 

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Die Versionen unterscheiden sich des Weiteren unter "dev", "test" und "normal". Für den laufenden Betrieb empfehle ich euch auf die normale Version zu setzen, da diese nur getestete und stabile Funktionen enthält. 

ESP Easy 2.0 flashen

Der Flashvorgang selbst ist dank dem beigefügtem Flash-Tool sehr einfach. Nachdem das ESP-Board mit dem Computer verbunden wurde einfach die Datei "FlashESP8266.exe" öffnen. Anschließend den passenden Port und die gewünschte Firmware auswählen. 

Nach dem erfolgreichem Flashen wird vom ESP-Board ein Wlan-Accesspoint mit dem Namen "ESP_Easy_0" aufgebaut. Mit dem Netzwerkschlüssen "configesp" kann man sich nun für Konfiguration mit dem Board verbinden.

ESP Easy 2.0 konfigurieren

Nachdem man sich mit dem Board verbunden hat, wird man zuerst gefragt, mit welchem Netzwerk sich das Board verbinden soll. Nach der Eingabe des Netzwerkschlüssels startet das Board neu und man kann sich wieder mit seinem eigenen WLAN-Netzwerk verbinden. Das Board sollte sich nun ebenfalls in diesem befinden. 

In meinem Fall hat das Board nun die IP-Adresse "192.168.2.147". Über den Button "Proceed to main config" oder über die Eingabe der IP-Adresse im Browser gelangt man zur Konfigurations-Weboberfläche.

Der Aufbau ähnelt in etwa der alten Weboberfläche. Es gibt verschiedene Reiter für die verschiedenen Bereiche: 

Main

Hier lassen sich diverse Systeminformationen einsehen. Wie zum Beispiel die IP-Adresse, der freie Speicher oder die Laufzeit. 

Config

Unter Config lassen sich diverse Konfigurationen vornehmen. Wie zum Beispiel WLAN-Einstellungen oder der Name des Sensors (Boards).

Controllers

Hier kann die Verbindung zu diversen Controller herstellen. Wie zum Beispiel FHEM.

Hardware

Unter Hardware lassen sich die einzelnen GPIOs konfigurieren. Des Weiteren lassen sich hier die Schnittstellen I2C und SPI konfigurieren.

Devices

Hier werden die eigentlichen Sensoren  bzw. Aktoren eingerichtet.

Notifications

Hier können Email oder Buzz Benachrichtigungen eingerichtet werden,

Tools

Unter Tools finden sich diverse nützliche Tools. Wie zum Beispiel ein I2C-Scan. 

Verbindung zu FHEM herstellen

Die Verbindung zu FHEM lässt sich über den Reiter "Controllers" herstellen. Dazu einfach den bereits vorhandenen Controller bearbeiten und entsprechend ausfüllen.

Als Protokoll wird "FHEM HTTP" ausgewählt und als IP-Adresse die IP-Adresse von eurer FHEM-Installation. Der Controller Port kann auf 8383 bleiben. 

Anschließend kann das benötigte FHEM-Device definiert werden.

define espBridge ESPEasy bridge 8383

Bekommt FHEM nun Sensorwerte zugeschickt, so wird automatisch ein entsprechendes Device definiert.

DHT22-Sensor einrichten

Nachdem die Verbindung zwischen FHEM und ESP Easy eingerichtet wurde, kann mit der Einrichtung eines Sensors begonnen werden. Als Beispiel wird nun ein einfacher DHT22-Sensor eingerichtet. Die Einrichtung erfolgt über den Reiter "Devices".

In meinem Fall handelt es sich um das DHT22-Shield für die WeMos-Bausteine. Es ist am GPIO-2 (D4) angeschlossen. Den Namen der Messwerte kann frei gewählt werden. Habt ihr alles richtig Konfiguriert könnt ihr bereits die Messwerte ablesen.

Innerhalb von FHEM wird nun automatisch das entsprechende Device definiert.

Wie ihr gemerkt habt, hat sich gegenüber der älteren Versionen nicht viel im Bezug der Konfiguration geändert. Die Auswahl an verfügbaren Devices hat sich jedoch erhöht und ermöglicht somit breitere Einsatzmöglichkeiten. Auch die Möglichkeit von Notifications ist hinzugekommen. Bei einem Einsatz mit FHEM sehe dieses neue Feature jedoch eher als nutzlos an, da Benachrichtigungen auch direkt in FHEM eingerichtet werden können.

Nützliche ESP-Bausteine: WeMos

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Robert B.
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Hab zwei Stück ESP8266 + DHT22
WLAN Thermometer für knapp 4€
Was will man mehr 😀

Johann Pascher
Gast
Johann Pascher

Bin Begeistert, ich habe mich damit noch nicht sehr beschäftigt aber bis jetzt kann ich nirgends was sehen, dass man auch Ausgabemodule definieren kann. Ich such nach einer Möglichkeit ein Modul mit einen Binären Eingang mit einen zweiten wemos Modul mit relay zu paaren. Mfg Johann Pascher

Uwe H.
Gast
Uwe H.

Es gibt keine Ausgabemodule.
Ausgaben gehen über gpio Befehle.
Ist hier irgendwo mal beschrieben worden.
Einer der Gründe warum ich weiterhin auch Tasmota verwende.
Beide Oberflächen haben nervige Eigenheiten, aber besseres gibt es nicht.

Klugscheisser
Gast
Klugscheisser

Standard schreibt man mit „d“. 😛

bele2000
Gast
bele2000

Hi, besten Dank
konnte es nachbauen und alles funktioniert.
jetzt klappt nur der Batteriebetrieb nicht bzw.sind die (2x aaa) nach ein paar stunden leer.
ich verstehe den deep sleep modus nicht ganz
was muß ich den da einstellen wenn nur 1 x alle 30 min ein wert gesendet werden soll?

Danke
bele2000

thomasR
Gast
thomasR

Hi,
bei mir erscheint die set zeile mit den ganzen funktionen nicht mehr in FHEM
neue Devices – also sensoren, etc, werden als eigenes device angelegt, aber ohne die SET Zeile.
Hast du da eine Idee?

Danke T

Tom S
Gast
Tom S

Ich habe gestern versucht, ein ESP-01S-Modul mit V2.0.0 zu flashen. Leider läuft das Modul seitdem in einer Endlos-Bootschleife. Bei der Version R120 und R147 gab es keine Probleme (jeweils gleiche Binärdateigröße). Ich habe die Version 2018-08-26 verwendet.
Hat jemand einen Tipp, was man tun könnte?

Uwe Höcker
Gast
Uwe Höcker

Nur mal angemerkt, 8285 ist keine Flashgröße, sondern der ESP mit eingebautem 1 Megabit Flash der z.B. im Sonoff Touch steckt.

uwe
Gast
uwe

Hallo ein Fragen nach dem Flash mit FlashESP8266 eines NodeMCU ESP8266 und Aufruf des Web Menü
Wen ich im ESP Menü alles ein getragen habe und einen Reboot mache kann ich nicht mehr auf das Menü zugreifen es kommt: Diese Seite funktioniert nicht 192.168.178.20 hat keine Daten gesendet.
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Was mache ich falsch