Amazon Echo – FHEM-Devices per Alexa steuern

NACHTRAG 13.02.2017: Der Amazon Echo und der Amazon Echo Dot sind absofort ohne Warteliste bestellbar. 

Endlich war es soweit. Auch ich durfte mir endlich einen Amazon Echo Dot kaufen. Nach wochenlangem warten wurde nun auch mir eine Einladung seitens Amazon zugeschickt. Aufgrund der hohen Nachfrage lassen sich die Amazon Echo und Echo Dots nämlich nur kaufen, wenn man von Amazon für den Kauf eingeladen wird (Stand Januar 2017). Es scheint jedoch aktuell so zu sein, dass die Wartezeit nur noch knappe zwei Wochen beträgt. Wenn ihr also auch Interesse habt, dann fragt einfach bei Amazon nach einer Einladung und vielleicht habt ihr ja Glück und könnt demnächst auch einen Amazon Echo (Dot) euer Eigen nennen.

Amazon Echo und Echo Dot

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Letzte Aktualisierung am 20.09.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Ich persönlich habe mich für den  kleineren Amazon Echo Dot entschieden, da ich auf den besseren Lautsprecher seines großen Bruders verzichten kann. Am Echo Dot lässt sich jedoch als Alternative, über einen 3.5mm-Klinke-Anschluss oder über Bluetooth, ein externer Lautsprecher anschließen. Des Weiteren wird die Lautstärke des kleineren Echo Dot über zwei Tasten geregelt (+ und -). Beim großen Echo geschieht dies über ein Drehrad, welches sich unter dem Lichtring befindet. Ansonsten sind die beiden Echo-Geräte identisch.

Beide Versionen verfügen unteranderem über eine Fernfeld-Spracherkennung. Dank den sieben Mikrophonen werden Sprachbefehle aus jeder Richtung erkannt. Die Richtstrahltechnologie und die integrierte Geräuschunterdrückung ermöglichen eine sehr gute Spracherkennung. Die erkannte Richtung aus der die Sprachbefehle kommen, werden über den integrierten Lichtring visuell durch ein grünes Segment im Ring dargestellt.

Durch die Anbindung an Amazons-Clodservice lernt der Echo zudem die Sprachgewohnheiten und führt Befehle mit der Zeit schneller und akkurater aus.​

Die Stromversorung erfolgt beim Echo Dot über ein USB-Netzteil (9W), welches inklusive eines 1,8m langes USB-Kabel mitgeliefert wird. Mehr Infos zu den Features auf der Produktseite zum Amazon Echo bzw. Amazon Echo Dot.

Aber erstmal an den Anfang, wieso habe ich mir eigentlich einen Amazon Echo Dot geholt? Der Grund ist nicht, weil ich gerne per Sprache etwas auf Amazon kaufe oder weil ich mir gerne Witze von Alexa erzählen lasse. Der Grund ist, wie soll es anders sein, das Steuern meines Zuhauses über Sprachbefehle.

Vorteile gegenüber Apples Siri

Der eifrige Blogleser unter euch wird es wissen, ich habe bereits Apples Sprachassistent Siri dazu bewegt, mein Zuhause steuern zu können. Warum bin ich nun also auf Alexa umgestiegen? Der Grund ist der Komfort. Während man bei Siri immer noch den Umweg über ein Handy gehen muss, kann man beim Amazon Echo einfach in den Raum reinsprechen. Des Weiteren ist bei Siri immer noch ein Knopfdruck auf dem Handy notwendig um den Sprachassistenten zum Zuhöhre zu bewegen. Zwar kann man die "Hey Siri-Funktion" aktivieren, welches ebenfalls das automatische Zuhöhren aktiviert, jedoch ist die Erkennung der Sprache in der Hosentasche nicht die Beste und erfordert eine gewisse Nähe zum Handy. Des Weiteren wird diese Funktion nur bei neueren iPhones unterstützt (ab iPhone 6s). Ältere Handys benötigt für diese Funktion eine Stromversorung.

Amazon hat mit den Echo-Geräten diese  Mankos nun beseitigt und stellt ein perfekten Begleiter für die Hausautomation zur Verfgung. Es lassen sich bereits viele Marken einbinden. Von Phillips-Hue, über Osrams Lightfy bis hin zu den Innogy-Geräten. Sind die Geräte erstmal mit den Echo-Geräte verbunden, lassen sich alle eingebundenen Geräte per Sprachbefehle steuern.

  • "Schalte das Licht im Flur an"
  • "Dimme das Licht im Wohnzimmer auf 20%"

Alexa und FHEM

Und das Beste komm nun, dank dem Modul-Entwickler "justme1968" lassen sich nun auch FHEM-Devices mit den Echo-Geräten verbinden und darüber steuern. Möglich macht es die von ihm entwickelte Schnittstelle "Alexa-FHEM".

Zurzeit (Stand 01/2017) tut sich eine Menge in Sachen Alexa-FHEM. Die Community ist eifrig am Diskutieren und es kommen regelmäßig Updates und Anpassung raus. Wer sich dieser Diskussion anschließend möchte, der kann gerne im entsprechenden Forum-Eintrag vorbeischauen.

Aufgrund der Tatsache, dass sich das Projekt "Alexa-FHEM" noch im Aufbau befindet, werde ich hier im Blog-Beitrag keine Anleitung schreiben, wie ihr Alexa-FHEM einrichtet, da sich hier stetig etwas ändert. Dieser Beitrag soll lediglich dazu dienen, euch meine Erfahrungen mit Amazons neuen Sprachassistenen Alexa mitzuteilen. 

Einrichtung

Wie oben schon erwähnt, werde ich nicht selber auf die Einrichtung von Alexa-FHEM eingehen. Ich werde euch jedoch gerne erzählen, an welche Anleitung ich mich gehalten habe.

Ich persönlich habe mich an die Video-Anleitung von "haus-automatisierung.com" gehalten. Zusammen mit dessen Blog-Beitrag hat die Einrichtung perfekt und problemlos geklappt.

Die Einrichtung ist zwar ein regelrechter Konfigurationsmarathon, doch durch das Video leicht nachvollziehbar.

Nachtrag 22.02.2017 - Version 0.30

Inzwischen gibt es bereits die Version 0.30 des Alexa-Moduls. Die Einrichtung auf dem Raspberry hat sich deswegen etwas geändert.

Voraussetzung

Die aktuelle Version von NodeJS (LTS) ist Voraussetzung:

wget https://nodejs.org/dist/v6.10.0/node-v6.10.0-linux-armv7l.tar.xz 
tar -xvf node-v6.10.0-linux-armv6l.tar.xz
cd node-v6.10.0-linux-armv6l/
sudo cp -R * /usr/local/
cd
rm -r node-v6.10.0-linux-armv7l
rm node-v6.10.0-linux-armv7l.tar.xz

Installation von Version 0.30

Die Version 0.30 lässt sich aus dem FHEM-Forum herunterladen - Version 0.30. Diese in das Home-Verzeichnis auf den Raspberry laden und anschließend entpacken:

tar -xzf alexa-fhem-0.30.tgz

Den entstandenden Ordner umbenennen und in den Ordner wechseln:

mv package alexa-fhem
cd alexa-fhem

Anschließend können die benötigten Pakete installiert werden und das Sicherheits-Zertifikat erstellt werden:

npm install
./createKey.sh

Danach kann die benötigte Config-Datei erstellt werden:

mkdir ~/.alexa 
cd alexa-fhem/
cp config-sample.json ~/.alexa/config.json

Wie dieses Config-File aussehen soll, könnt ihr oben im Video sehen. Die Einrichtung auf den Amazon-Seiten ist unverändert geblieben und kann wie im Video vorgenommen werden.

Mein Alltagseinsatz

Wie bereits erwähnt, habe ich mich für den kleineren Amazon Echo Dot entschieden. Da ich den Dot überwiegend zum Steuern meiner Smart-Home-Gräte verwende, reicht der integrierte Lautsprecher vollkommend aus.

Aktuell verwende ich nur den Standard "Home-Automation-Skill" von Amazon. Für die einfache Steuerung von Licht oder Funksteckdosen reicht dieser Standard-Skill aus.

  • "Finde meine Geräte"
  • "Schalte das Licht im Flur an"
  • "Dimme das Licht im Wohnzimmer auf 20%"
  • "Schalte die Kaffemaschine ein"
  • "Schalte den Ventilator auf 75%"
  • "Schalte die Außensteckdose ein"
  • "Stelle die Haustemperatur auf 20 Grad"
  • "Senke die Temperatur im Schlafzimmer"
  • "Schalte Filmezeit ein"
  • "Schalte Energie ins Wohnzimmer ein"

Diese Sprachbefehle funktionieren erstaunlich gut. Nachdem ich meine PCA301- und die Intertechno-Funksteckdosen in FHEM dem Raum "Alexa" zugeordnet habe, wurden alle Geräte problemlos nach einem Neustart von Alexa-FHEM erkannt.

Sehr positiv erfand ich, dass innerhalb von Alexa auch das alias-Attribut von FHEM erkannt wurde. Die Devices wurden somit in Alexa nicht als "WZ_Papierlampe" eingebunden, sonder direkt als "Papierlampe", bzw. "Fernsehr" anstelle von "WZ_TV". Befehle wie "Schalte die Papierlampe an" funktionieren dementsprechend problemlos. Auch das Steuern meiner MiLight-Lampen klappt im Grunde auch, jedoch lässt sich Lampe nur mit dem Sprachbefehl "Schalte die Hängelampe auf 0%" wieder ausschalten. Aber ich denke, dass lässt sich noch entsprechnd konfigurieren.

Mein nächster Schritt wird das Einrichten von den sogenannten Custom-Skills sein. Dies erlaubt dann ein tieferes Konfigurieren der Befehle und somit das Einbinden weiterer FHEM-Devices. Ich werde euch natürlich in diesem Blog-Beitrag über mein Setting informieren.


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